So arbeitest du mit der Ocean-Spotter-App

Wofür die App da ist

Sichtungen dort erfassen, wo du sie machst

Die Ocean-Spotter-App ist für den Moment gebaut, in dem du gerade aus dem Wasser kommst. Du erfasst deine Sichtung direkt am Tauchplatz oder an Bord, solange die Erinnerung frisch ist — Ort, Art, Anzahl, Tiefe, Fotos.

Die App nutzt dieselben Konten wie die Website. Registrierung und Login sind identisch: Ein Konto, das du hier anlegst, funktioniert sofort in der App — und umgekehrt. Was du unterwegs erfasst, findest du direkt danach in deinem Profil im Web wieder.

Die App ist kostenlos, spricht sieben Sprachen und bringt einen Dark Mode für Nachttauchgänge und dunkle Bootskabinen mit.

App herunterladen

Ocean Spotter für iPhone und Android

Lade die App im App Store oder bei Google Play. Melde dich mit deinem bestehenden Konto an oder registriere dich direkt in der App — beides führt zum selben Profil.

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Schritt 1 — Wo hast du beobachtet?

Der Wizard beginnt mit einer Karte. Über „Meine Position verwenden" übernimmt die App die GPS-Koordinaten deines Geräts. Bist du inzwischen weitergefahren oder war das GPS unter Wasser ohnehin nicht verfügbar, tippst du den Punkt einfach auf der Karte an und verschiebst ihn, bis er stimmt.

Der Ort ist das einzige Pflichtfeld, das eine echte Eingabe verlangt — ohne Koordinaten lässt sich eine Sichtung weder auf der Karte zeigen noch wissenschaftlich auswerten.

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Schritt 2 — Was hast du gesehen?

Du suchst die Art über die Taxonomie: entweder direkt über das Suchfeld oder indem du dich von der groben Gruppe in die Untergruppen hineinklickst, bis du bei der passenden Art landest.

Und wenn du nicht sicher bist? Dann wählst du „Ich weiß es nicht". Die Art ist zwar ein Pflichtfeld, aber „unbekannt" ist eine vollkommen gültige Antwort — genau dafür gibt es die Option. Eine unbestimmte Sichtung ist besser als gar keine: Die Community kann dir später Bestimmungsvorschläge machen, gerade wenn du Fotos mitgeliefert hast.

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Schritt 3 — Wie viele Tiere, in welcher Tiefe?

Für die Anzahl gibt es einen Zähler mit Schrittweiten von ±1 und ±5 — bei einem größeren Schwarm tippst du dich also schnell auf eine sinnvolle Schätzung. Die Tiefe gibst du in Metern an.

Beide Angaben sind optional. Wenn du die Zahl nicht abschätzen konntest oder die Tiefe nicht abgelesen hast, lässt du das Feld einfach leer und gehst weiter. Eine Sichtung ohne Anzahl ist immer noch eine Sichtung.

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Schritt 4 — Details, wenn du sie hast

Hier ergänzt du, was die Sichtung für die Auswertung wertvoller macht: Notizen zum Verhalten oder zur Umgebung, die Größe der Tiere in Metern sowie eine Aufschlüsselung nach Geschlecht (männlich, weiblich, hermaphrodit, unbekannt) und nach Altersstufe (adult, juvenil, unbekannt).

Alles in diesem Schritt ist optional. Trag ein, was du sicher weißt, und lass den Rest weg — eine geratene Angabe ist für die Auswertung schlechter als eine fehlende.

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Schritt 5 — Fotos und Videos hinzufügen

Du wählst Aufnahmen aus deiner Galerie oder nimmst direkt mit der Kamera auf. Anschließend legst du fest, welches Bild als Hauptbild erscheint. Videos kannst du vor dem Hochladen kürzen und ein passendes Vorschaubild daraus wählen.

Medien sind optional — aber sie sind der beste Hebel für eine spätere Bestimmung durch die Community.

Ein Hinweis: Ab diesem Schritt ist der Weg zurück gesperrt. Die Sichtung ist zu diesem Zeitpunkt bereits angelegt, und die Sperre verhindert, dass durch ein erneutes Durchlaufen des Wizards versehentlich ein zweiter Eintrag zur selben Beobachtung entsteht.

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Schritt 6 — Der QR-Code zum Abschluss

Zum Abschluss erzeugt die App einen QR-Code zu deiner frisch angelegten Sichtung. Er ist die Einladung an deinen Tauchpartner, die Beobachtung zu bestätigen.

Du kannst den Code sofort zeigen, solange ihr noch zusammen an Bord seid — oder ihn später aus der Sichtung heraus wieder aufrufen. Bestätigen ist kein Muss, aber es macht aus deiner Beobachtung einen Datenpunkt, den zwei Menschen bezeugen.

Ohne Netz

Erfassen funktioniert auch ohne Verbindung

Am Tauchplatz gibt es selten stabiles Netz — auf einem Boot vor der Küste meistens gar keins. Deshalb setzt die App nicht voraus, dass du online bist. Alles, was du erfasst, wird zuerst auf dem Gerät gespeichert und später automatisch übertragen.

  • Was du am Tauchplatz erfasst, wird sofort lokal auf dem Gerät gespeichert
  • Acht getrennte Warteschlangen — Sichtungen, Medien, Bestätigungen, Hauptbild-Wechsel, Medien-Löschungen, Meldungen, Favoriten und Blockierungen
  • Sobald wieder Netz da ist, versendet die App die Warteschlangen automatisch — du musst nichts anstoßen
  • Schlägt ein Versand fehl, versucht es die App alle 30 Sekunden erneut
  • Bleibt trotzdem etwas zu lange liegen, erinnert dich die App daran
  • Ehrliche Abgrenzung — Likes, Kommentare und das Folgen anderer Mitglieder brauchen eine Verbindung und funktionieren offline nicht
Bestätigung durch den Tauchpartner

Zwei Augenpaare, eine Sichtung in beiden Logbüchern

Dein Tauchpartner scannt den QR-Code mit seiner eigenen Ocean-Spotter-App und bestätigt damit, dass er dieselbe Beobachtung gemacht hat. Danach steht die Sichtung in beiden Logbüchern: bei dir als Erfasser, bei ihm als bestätigender Beobachter.

Wenn ihr nicht mehr zusammen seid, geht es auch per Link — du schickst ihm den Bestätigungslink, und er öffnet ihn in seiner App.

Das ist der Punkt, der Ocean Spotter von einem privaten Logbuch unterscheidet. Eine Sichtung ist damit nicht mehr nur deine Aussage, sondern eine Beobachtung, die eine zweite Person bezeugt hat — und genau das macht sie für Forschung und Naturschutz belastbar.

Daten und Rechte

Was mit deinen Bildern passiert — und wem sie gehören

Fotos aus Kameras und Smartphones tragen Metadaten mit sich: Aufnahmegerät, Einstellungen und sehr oft die GPS-Koordinaten des Aufnahmeorts. Bei geschützten Arten kann genau das zum Problem werden. Deshalb geht die App damit sorgfältig um — und du entscheidest, unter welcher Lizenz dein Material steht.

  • EXIF- und IPTC-Metadaten inklusive GPS werden vor dem Hochladen aus der Datei entfernt
  • Das Bild wird dabei nicht neu kodiert — die Bildqualität bleibt unverändert
  • So gelangen die exakten Fundorte gefährdeter Arten nicht über die Bilddatei nach außen
  • Zusätzlich verschleiert der Server die Koordinaten von Sichtungen geschützter Arten
  • Pro Upload wählst du die Lizenz — CC0 1.0, CC BY 4.0, CC BY-NC 4.0 oder alle Rechte vorbehalten
  • Maximal 100 MB pro Datei, erlaubte Formate sind png, jpg, mp4, m4v, mov und webm
Nach dem Erfassen

Karte, Community und dein eigenes Profil

Karte mit Clustern und Heatmap

Sichtungen erscheinen als Marker-Cluster oder als Heatmap. Du filterst nach Zeitraum und nach Details — Tiefe, Geschlecht, Altersstufe, nur bestätigte Sichtungen, nur solche mit Bildern oder gezielt jene, die noch eine Bestimmung brauchen.

Community, die weiterhilft

Zu unbestimmten Sichtungen können andere Mitglieder Bestimmungsvorschläge machen. Du folgst Beobachtern, deren Sichtungen dich interessieren, vergibst Likes und diskutierst in den Kommentaren.

Dein Profil als Statistik

Dein Profil zeigt dir, was zusammengekommen ist — wie viele Sichtungen du erfasst hast, welche Arten du beobachtet hast und mit welchen Tauchpartnern du unterwegs warst.

Überall zu Hause

Die App spricht sieben Sprachen und hat einen Dark Mode. Jede Sichtung hat außerdem eine eigene Webseite — teilst du den Link, öffnet die App ihn auf einem Gerät mit installierter App direkt in der App.

Loslegen

Beim nächsten Tauchgang mit dabei

Installiere die App vor dem nächsten Tauchgang und melde dich einmal an — dann kannst du direkt am Wasser erfassen, auch ohne Netz.