Ocean Spotter ist aus einer Frage entstanden — was passiert eigentlich mit all dem, was wir auf unseren Tauchgängen sehen? Logbücher liegen in Schubladen, Fotos in privaten Cloud-Ordnern, und Forschungsteams suchen jahrelang nach Daten, die Tauchende längst gesammelt haben. Wir glauben, dass dieses Wissen zu wertvoll ist, um verloren zu gehen.
Diese Plattform ist unser Versuch, Brücken zu bauen — zwischen Tauchenden und Forschung, zwischen einzelnen Beobachtungen und Naturschutzentscheidungen, zwischen einem Tauchgang heute und Erkenntnissen über Veränderungen in zehn oder zwanzig Jahren.
Sichtungen, die sonst nur in privaten Logbüchern stünden, werden Teil eines gemeinsamen Wissensschatzes — wenn du dir die Zeit nimmst, sie hier sauber zu erfassen.
Deine Sichtungen werden mit deinem Namen verknüpft und bleiben unter deiner Kontrolle. Wer mit den Daten wissenschaftlich arbeitet, tut das unter offenen, dokumentierten Bedingungen.
Wir bauen die Plattform, die wir uns als Tauchende selbst gewünscht hätten. Eine, die unsere Sichtungen ernst nimmt, mit Daten respektvoll umgeht und wissenschaftlich anschlussfähig bleibt. Diese Prinzipien stehen für uns nicht zur Disposition:
Deine Sichtungen werden weder verkauft noch gegen fremde Anzeigen getauscht. Wer wissenschaftlich mit den Daten arbeitet, tut das unter offenen, dokumentierten Bedingungen — nicht im Verborgenen.
Keine Drittanbieter-Werbung, keine Tracker für Werbenetzwerke, keine Algorithmen, die deine Aufmerksamkeit weiterverkaufen.
Es gibt viele Plattformen, auf denen man Sichtungen, Tauchspots oder Tour-Empfehlungen findet. Was sie selten zusammenbringen, sind verlässliche Daten, die für Forschung und Naturschutz tatsächlich anschlussfähig sind. Genau dort setzen wir an.
Andere Mitglieder können deine Sichtungen prüfen, ergänzen und einer Art zuordnen. Aus einer Vermutung wird so ein verlässlicher Datenpunkt — nicht nur eine Selbstaussage.
Was du teilst, bleibt mit deinem Namen verbunden — du behältst die Kontrolle. Forschungsteams oder NGOs, die mit den Daten arbeiten, tun das unter offenen, dokumentierten Bedingungen, nicht im Verborgenen.
Keine Drittanbieter-Werbung, keine Tracker, kein Verkauf deiner Aufmerksamkeit. Was du hier siehst, ist nicht von einem Werbebudget abhängig.
Standardisierte Felder, offene Schnittstellen, eindeutige Bestimmungen. Wer mit Sichtungsdaten arbeitet, kann sie ohne Reibung in eigene Auswertungen übernehmen.
Wenn du das auch wichtig findest — wir freuen uns über deinen Beitrag.
Was als einzelne Beobachtung beginnt, wandert weiter — in Studien, in Schutzgebietsanträge, in Bildungsmaterialien. Hier ein paar konkrete Wege, die deine Sichtungen nehmen.
Universitäten, Meeresforschungsinstitute und Naturschutzorganisationen nutzen Sichtungsdaten, um Bestände zu verfolgen, Migrationsmuster zu erkennen und Argumente für neue Schutzgebiete zu liefern.
Schulen, Hochschulen und Bildungsprojekte greifen auf öffentlich verfügbare Daten zurück, um Themen wie Biodiversität und Klimawandel mit echten Beobachtungen zu unterlegen.
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